Angebote für Kinder und Jugendliche Angebote für Kinder und Jugendliche

Systemisch-Lösungsorientierte(s) Kurzzeitberatung und -coaching & Kompetenzorientierte Berufsberatung

Ich biete systemisch-lösungsorientierte(s) Kurzzeitberatung und -coaching sowie kompetenzorientierte Berufsberatung um Jugendliche bei der Bewältigung ihrer Entwicklungsmeilensteine zu unterstützen, damit sie einen guten Start in ihre Selbständigkeit haben. Beratung/Coaching für Jugendliche ist ratsam:

  • um die eigenen Stärken und das eigene Potenzial zu erkennen
  • um die eigene Rolle und eigenen Möglichkeiten zu reflektieren
  • um die Motivation und die Selbstwirksamkeit zu verbessern
  • um sich beruflich zu orientieren
  • um mit Stress besser umgehen zu können
  • um Veränderungen zu initiieren und eine höhere Zufriedenheit zu erreichen
  • um Bewältigungskompetenzen und Problemlöseverhalten zu verbessern
  • um belastende Gedanken anders zu betrachten und positives Denken zu entwickeln
  • um einen förderlicheren Umgang mit Suchtmitteln zu entwickeln

Entspannungstraining für Kinder und Jugendliche

Entspannungstrainings für Kinder wirken im somatischen-, motorischen- sowie im kognitiv-affektiven Bereich. Imaginationsübungen, also das Erzeugen mentaler, entspannter Bilder bei wachem Bewusstsein, werden bei Kindern in der Regel mit den spezifischen Entspannungsübungen aus dem Autogenen Training oder der Progressiven Muskelentspannung verbunden. Entspannungsübungen für Kinder sind geeignet:

zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge und zur Förderung der Ressourcen

  • Verbesserte Konzentrationsfähigkeit
  • Verbesserung von schulischen Leistungen (Erinnerungsleistung, Belastbarkeit, Ausdauer, Phantasie, Vorstellungskraft
  • Anregung der Vorstellungskraft
  • Optimale Nutzung von Erholungs- und Ruhephasen (z.B. beim Sport)
  • Entwicklung von Ruhe und Gelassenheit
  • Verbesserung des Körpergefühls
  • Erhöhung des Selbstvertrauens
  • Stärkung des Immunsystems

bei Verhaltensauffälligkeiten

  • Bettnässen
  • Schlafstörungen
  • Ängsten/Prüfungsängsten
  • Nägelkauen
  • Zähneknirschen
  • ADS/ADHS

zur positiven Beeinflussung von psychosomatischen Auffälligkeiten

  • Asthma
  • Kindliche Migräne
  • Sonstige Schmerzen

Und zur Unterstützung während belastender Zeiten (z.B. Krankheit oder Trennung von einem Elternteil, Umzug, Schulwechsel etc.)

  • Nervosität und innere Anspannung
  • Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten
  • Persönliche Probleme und Konflikte
Kinder im Grundschulalter profitieren am stärksten von Entspannungsübungen. Kinder, die beispielsweise sehr unruhig, angespannt und ängstlich sind, sind in der Regel nur schwer dem Unterricht folgen und den Lernstoff aufnehmen. Sie sind kaum in der Lage sich zu konzentrieren und sich ruhig zu verhalten. Durch regelmäßige Entspannungsübungen fühlen sie sich ausgeruhter und erfrischter, was die Konzentrationsfähigkeit und kognitive Prozesse begünstigt. Entspannungsverfahren können sowohl in physischer als auch in psychischer Hinsicht positive Effekte bewirken. Beispielsweise können Angstgefühle oder Gefühle von Ärger gemildert werden und das Kind oder der Jungendliche wird ausgeglichener. Wenn Kinder und Jugendliche in der Lage sind richtig zu entspannen, treten emotionale Reaktionen wesentlich angemessener auf, d.h. Gefühle wir z.B. Wut und Angst können kontrolliert werden.

Es gibt verschiedene Entspannungstechniken. Ebenso wie die Progressive Muskelentspannung gehört auch das Autogene Training zu den psychologischen Entspannungsverfahren, die das Ziel haben, die Körperwahrnehmung durch die Nutzung der Vorstellungskraft zu verbessern. Beide Techniken sind im klinischen und präventiven Bereich eine sehr weit verbreitete Methode, deren Wirkungsweise wissenschaftlich oft nachgewiesen wurde. Ihre Effektivität wurde im Umgang mit Stress sowie bei einer ganzen Reihe von körperlichen und psychischen Beschwerden belegt. Sie kommen beide ohne zusätzliche Hilfsmittel aus, sie sind überall einsetzbar und sie sind mit keinerlei Nebenwirkungen verbunden.

Bei Kindern bis zum Alter von 13 Jahren wirken besonders gut imaginative Verfahren, da sie den kognitiven Strukturen – Kinder beschäftigen sich gerne mit Phantasiebildern und Tagträumen - von Kindern entsprechen. Weiter sind sie von Vorteil, da sie weniger Anforderungen an die Konzentration der Kinder stellen und die Vorstellungsbilder die Entspannungsreaktion erleichtern. Aus diesem Grund erlernen Kinder die Techniken der progressiven Muskelentspannung und die des Autogenen Trainings durch speziell konzipierte und kindgerechte Geschichten.

Progressive Muskelrelaxation (PMR) nach Jacobson

Durch die progressive Muskelentspannung wird die Fähigkeit sich geistig und körperlich zu entspannen unterstützt. Die Entspannung wird erzielt durch einen Wechsel von Muskelanspannung und –entspannung, wodurch ein Zustand größter Entspannung erlangt wird.

Die Progressive Muskelentspannung wurde von dem amerikanischen Arzt und Neurophysiologen Edmund Jacobson in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt. Jacobson hat herausgefunden, dass Gefühle wie Erregung und Unruhe zu einer deutlichen Erhöhung des Muskeltonus führen. Analog dazu vertrat er daher umgekehrt die Meinung, dass sich die Entspannung der Muskeln gleichzeitig positiv auf das Körpergefühl und das Seelenleben auswirkt. Eine hohe psychische Anspannung geht meist einher mit einer hohen körperlichen Anspannung. Nicht selten führen daher psychische Belastungen wie Ärger oder Hektik zu Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen. Die progressive Muskelentspannung hat sich bei diesen Symptomen als sehr wirkungsvolle Methode herausgestellt.

Autogenes Training (AT) nach Schultz

Autogenes Training bedeutet, mittels eigenen suggestiven Kräften, d.h. durch positive Selbstbeeinflussung, körperliche und seelische Entspannung zu entwickeln.

Das Autogene Training wurde von dem deutschen Psychiater und Psychotherapeut Johannes Heinrich Schultz in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts entwickelt. Schultz heilte mit großem Erfolg Patienten mit psychosomatischen Beschwerden durch Hypnose. Seine Patienten erzählten anschließend von Schwere- und Wärmeempfindungen, die sie während der Behandlung erlebt hatten und die sich automatisch eingestellt hatten. Schultz folgerte daraus, dass die Schwere- und Wärmeempfindungen durch die Entspannung der Muskulatur und der Gefäße erfolgte und ein Zusammenhang zwischen Entspannung der Psyche und des Körpers besteht. Dies veranlasste ihn, die Methode des Autogenen Trainings zu entwickeln, damit jeder in der Lage ist, selbständig, unabhängig vom Therapeuten, durch eine Art Selbsthypnose tiefe Entspannungs- und Versenkungszustände zu erreichen.

Während des Autogenen Trainings wird mittels spezieller Formeln, die der Übende innerlich spricht, die Aufmerksamkeit von den Alltagsgedanken weg auf die Körperempfindungen gelenkt, wodurch Körperempfindungen wie z.B. Unruhe, Verspannungen oder Schmerzen beeinflusst werden können. Durch regelmäßiges Üben kann die entspannt gelassene Haltung zur zweiten Natur werden, so wie jemand der einmal gelernt hat zu lesen, nun immer lesen muss, wenn er Buchstaben sieht.